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Die Welt im Blick (09.08.2026)

Die Initiative liegt selten dort, wo die Aufmerksamkeit hinfällt — am Golf, an der Front und an den Märkten.

Marco Herack
Marco Herack
14 minuten gelesen
Die Welt im Blick (09.08.2026)
Klare Linien (Privat)

Inhaltsverzeichnis

Das Werkzeug

Mein kleines Sommerprojekt hat diese Woche ein massives Software-Update bekommen, das mir die Arbeit im Hintergrund etwas erleichtert. Und wer hätte es gedacht, Synchronisation ist dabei ein größeres Thema. Gerade dann, wenn man eine eigene Arbeitsoberfläche gebaut hat, die dann Markierungen, Kommentare etc. erhält und man dann außerhalb dieser Oberfläche arbeiten möchte.

Die Lösung war die Nutzung eines Tools, das ich hoffte einzusparen: Der Readwise Reader ist offen genug, um mir hier zu helfen. Bis hin zu Kommentaren kann er alles ohne Mengenbegrenzung synchronisieren.

Anders gesagt: Ich habe mir meine eigene Artikelverwaltung und Artikelauswertung gebaut, um dann (zunächst) doch nur wieder die alten Tools zu nutzen. Nur passt das Tool nun perfekt in meinen Workflow.

Normalerweise gehen die Menschen her und suchen sich 4.000 Quellen, um diese dann auszuwerten. Ich habe mich gegen diesen Ansatz probiert. Man kann die AIs modifizieren wie man will, da kommt nicht mehr bei raus als das, was man so liest. Dieser Weg erschwert aber rauszufinden, was man selbst lesen sollte. An der Stelle verlasse ich mich also lieber auf meine Erfahrung und speichere dann nur noch die relevanten Artikel ab. Diese werden dann um weitere Quellen ergänzt.

Diese Woche kommt zur Ergänzung noch etwas Neues hinzu: Quellen, die der Grundthese widersprechen. Das wird noch mehr Feineinstellungen erfordern. Erste Ergebnisse zeigen, dass die AI die Links tatsächlich ganz okay raussucht, wenn ich selbst die These formuliere. Also mein 'Notizenfeld' mit einer klaren Aussage zu den Artikeln befülle und die Markierungen auch recht eindeutig sind.

Für mich liegt der eigentliche Wert aber darin, dass der angezeigte Einwand beim Schreiben ggf. noch mitbedacht werden kann.

Nächste Woche gibt es keine Ausgabe. Wir sind in zwei Wochen dann wieder da.

Geoökonomie

Der Golf rüstet leiser, als Iran verhandelt

Trump droht mit den größten Angriffen aller Zeiten und der Steinzeit für Iran. Iran will die Kontrolle über die Straße von Hormuz und die USA sollen aus dem Nahen Osten verschwinden. Wir befinden uns in einer ewigen Wiederholung. Selbst die leeren Patriot-Lager sind seit Beginn des Krieges ein Thema und werden nur noch mit Zahlen angereichert.

Das Faszinierende daran ist, dass Journalismus das mitmacht. Ich habe nicht eine Strukturanalyse der Verhandlungen gefunden. Das Höchste der Gefühle war, dass westliche Analysten freudig erregt besprochen haben, wie unglaublich clever Iran im Verhandeln ist und alles in die Länge zieht. Nur wer das erkennt, müsste daraus ja eine analytische Erkenntnis ziehen. Nope.

Nun sind wir wieder an der Stelle. Iran und Oman versuchen sich darauf zu einigen, welche Schiffe wo langfahren. Angeblich steht man kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen. Und wieder soll das Ganze für zunächst 60 Tage gelten. Wieder zunächst ohne Transitgebühren stattfinden, wobei man jedoch Spenden gerne sieht. In dem Moment, wo klar wird, wie das aussehen kann, kommen wieder ein paar iranische Revolutionsgardisten raus und sagen, dass das so nicht geht.

Wir kennen es. Das Spiel zwischen Reformern und Hardlinern spielt Iran seit Jahrzehnten in jeder Verhandlung. Derweil sehen wir die News, dass Iran immer aggressiver wird. Aber genau das wird hier nicht eingeordnet. Die Houthis haben den Krieg im Yemen wiedereröffnet. Iran hat begonnen, wieder Schiffe der UAE zu beschießen, die vor einer Woche in der Financial Times noch als clevere Diplomaten galten, die ein Arbeitsverhältnis mit Iran aufgebaut haben.

Nun ist es naheliegend, darüber zu schreiben, dass der Nahe Osten neugestaltet wird. Doch liegt die Initiative wirklich bei Iran?

Saudi-Arabien hat Berichten zufolge 86 % seiner Patriot PAC-3-Bestände in den ersten 38 Kampftagen aufgebraucht. Das ist ein Problem. Auch die Bestände bei den UAE sind niedrig und während Trump abstreitet, dass seine Lager leer sind, sind seine leeren Lager kein Problem. Er kann aber auch nichts an die Ukraine liefern, weil er seine Bestände selbst braucht. Alles klar?

Die Golfstaaten und ihr Handeln wird bei vielen Berichten nicht mitbedacht. Man hat den Eindruck, sie sitzen da und drehen Däumchen. Und genau so werden sie auch analysiert. Wir sprechen über Staaten, die Kriege in Afrika finanzieren und führen, um Seewege abzusichern. Aber in eigener Sache werden sie zu Zuschauern, bestenfalls Friedenslobbyisten, degradiert. Wo ist da die Logik?

In der Realität suchen sie weltweit nach Rüstungsalternativen. Südkorea und Japan tun sich aus historischen Gründen schwer mit Lieferungen. Allerdings verschiebt sich hier etwas. (Was wiederum China beunruhigt.) In den UAE spielt die Kooperation mit Israel und der Ukraine eine gewichtige Rolle. Saudi-Arabien will über das Verteidigungsabkommen mit Pakistan und der Türkei zwei Felder lösen. Atomare Abschreckung und Drohnenproduktion. Es braucht Zeit, sich auf iranische Art der Kriegsführung einzustellen.

Die Golfstaaten rüsten leise.

Iran verhandelt über Hormuz und weitet dabei im Stillen die Kampfzone aus.

Quellen:

Weiterführende Links (AI generiert):

Links mit Widerspruch (AI generiert):


Wie fehlender Wille zur russischen Freiheit führt

Als Russland davorstand, in die Ukraine einzumarschieren, war eine Auffälligkeit, dass die Größe der russischen Armee, die Russland vor der Ukraine zusammenzog, nicht ausreichte, um die Ukraine wirklich zu besetzen. Zumindest dann, wenn sie sich wehrt. Das Prinzip sieht man umgedreht am Wirken, nachdem die Ukraine die Fähigkeit aufgebaut hat, in ganz Russland die Infrastruktur anzugreifen. Russland musste, laut ukrainischen Angaben, einen Großteil seiner Verteidigungskapazitäten gen Moskau schaffen. (Ich erwähne das hier, weil dieses Szenario seit mindestens 2 Jahren bekannt ist, diskutiert wurde und somit auch glaubwürdig ist.)

Wir sehen dieses Prinzip aber auch in Europa, das sich aufgrund seiner nationalstaatlichen Struktur einfacher mit der Absicherung seines Gebietes tun sollte. Pustekuchen: Von August 2024 bis Februar 2026 wurden 144 verdächtige Drohnensichtungen in 13 europäischen Ländern dokumentiert. Der aktuell im Fokus stehende Vorgang in Leipzig, bei dem ein Busfahrer Schlimmeres verhindert hat, ist nur die Spitze des Eisberges. Wir haben ein Problem und anscheinend fehlt das Problembewusstsein und die europäische Koordination.

Koordination und der Wille zur Veränderung gehören zu den großen Themen, die Europa trotz des Krieges vor der eigenen Haustür bisher nicht auflösen konnte. Die nach Ende des Kalten Krieges runtergefahrene Rüstungsproduktion kann nicht einfach hochgefahren werden. Ein Grund sind die Sicherheitsanforderungen an die Produktion, die in Russland einfach abgesenkt wurden. Aber auch politische Prozesse, Bürgereingaben und ins große Bild gerückt: Lieferkettenprobleme.

Die Produktion des TNT-Ersatzes IMX (Insensitive Munitions eXplosives), der wesentlich unempfindlicher gegenüber externen Einflüssen ist, bekommen wir nicht hochgefahren. Bei RDX sieht es nicht besser aus. Es fehlen immer noch Vorprodukte wie Hexamin, NTO, DNAN, Nitroguanidin, aber auch Salpetersäure und Ammoniak. Selbst Baumwolle wird hier zum Problem. Die Anschaffung der notwendigen Maschinen benötigt bis zu 3 Jahre. Der Bau einer Serienproduktion braucht bis zu 5 Jahre und in der Realität sprechen wir gerade über 8 Jahre. Die Investitionszeiträume werden auf bis zu 15 Jahre geschätzt, während Kriege jederzeit enden könnten. Es braucht also staatliche Abnahmegarantien. Was kein Problem sein sollte, weil die Grenzen zu Russland selbst im Friedensfall sehr weitflächig sind und das Misstrauen sehr groß.

Da stehen wir. Gleichzeitig sehen wir, dass das Thema Geldwäsche durch Russland, und damit automatisch auch seitens Iran und Nordkorea, nicht in den Griff zu bekommen ist. Eine große Rolle spielt seitens Russland der Zahlungsdienstleister A7, der behauptet SWIFT zu ersetzen. Das Prinzip ist simpel. A7 ermöglicht Rubel in Stablecoins zu tauschen. Ohne KYC-Prüfung und Ähnliches. Ihr ahnt es, die Stablecoins sind fast durchweg dollarbasiert.

Das läuft so gut, dass das Unternehmen expandiert. Damit wird es angreifbarer, aber Russland ist es so gewöhnt, dass 'der Westen' ihm die Schlupflöcher lässt, dass es sich damit gar nicht erst befasst. Kryptobörsen kann man regulieren, was vor allem in den USA nicht gern gesehen ist. Druck auf China oder zentralasiatische Länder will aktuell ohnehin niemand aufbauen.

Dabei spielen Lieferketten und Rohstoffbegehren eine Rolle. Die USA versuchen seit Jahren, Fuß in Zentralasien zu fassen, schaffen es aber nur bedingt. Eines der großen Probleme ist, dass China seine Seidenstraßeninfrastruktur hier betreibt und sehr langfristig agiert, während US-Firmen sich nur bedingt engagieren und wesentlich kompliziertere Transportketten nutzen müssen.

So bleibt der Westen für Zentralasien ein schwaches Antidot gegen die Abhängigkeit von China.

Quellen:

Weiterführende Links (AI generiert):

Links mit Widerspruch (AI generiert):

Der Kampf der Ukraine braucht mehr als nur den Drohnen-Hype

Dara Massicot war in der Ukraine und hat eine Lageeinschätzung auf X gegeben. Sie hält den Drohnen- und AI-Bereich, der medial gerade hochgejazzt wird, für überzogen und weist darauf hin, dass ein Großteil der Frontarbeit immer noch auf Artillerie basiert. Das ist auch wichtig für hiesige Rüstungsdebatten.

Und wie wir gesehen haben, wird es schwierig, in Sachen Raketenabwehr aufzurüsten. Das Feld bleibt ungelöst. Man sieht an Zelenskys eskalierender Wortwahl diesbezüglich auch, wie ernst die Lage ist. Sie fordert einen Plan B oder C, formuliert ihn aber nicht aus. Eine Patriot-Produktion durch die Ukraine ist in keinem Fall eine schnelle Lösung und auch die Ukraine selbst wird im Einklang mit Europa keine anbieten. Aktuell herrscht viel Ratlosigkeit.

Die gute Nachricht in all dem wird sein, dass hier die Unabhängigkeit von den USA aktiv vorangetrieben wird. Europa bewegt sich hier wesentlich flinker als die USA.

Quellen:

Weiterführende Links (AI generiert):

Propaganda

Russlands MAGA-Problem findet sich in Sachsen Anhalt wieder

Vor vielen Jahren äußerte ich mal die These, dass 'vom Ausland unbeeinflusste Wahlen' der Vergangenheit angehören. Einmischung ist ein bleibender und beständiger Fakt. Wir reden viel über Russland, nie über Saudi-Arabien, selten über China, kaum über Indien.

Zugegeben: Bei Russland ist die Sache sehr klar und unverfroren offen. Man kann das gar nicht übersehen. Aber sie überlegen sich auch immer wieder einen neuen Twist. Bei den anstehenden Wahlen in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gibt es die üblichen Fälschungen, Diskreditierungen und Manipulationen. Allerdings auf Englisch. Die Hauptzielgruppe sind MAGA-Influencer.

Im Allgemeinen wird das als Spiel über Bande angesehen. Das ist aber wie immer 'lazy thinking'. Das Ziel ist viel eher die Spaltung zwischen Europa und den USA voranzutreiben, indem man Menschen wie Elon Musk dazu bringt, in den deutschen Wahlkampf einzugreifen und Europa als Hort des westlichen Untergangs zu deklarieren.

Russland steht vor einem strategischen Problem: Es droht die MAGA-Bewegung zu verlieren, nachdem nicht nur Donald Trump wärmer gegenüber der Ukraine wird, sondern auch Propagandisten wie Laura Loomer zur Ukraine konvertieren.

Quellen:

Weiterführende Links (AI generiert):

Links mit Widerspruch (AI generiert):


Spiralismus beweist das Propagandapotenzial der Chatbots

In Deutschland liest man in der Schule im Regelfall das Buch "Die Welle". Und danach versteht man erstaunlich gut, wie wir Menschen so funktionieren. Dass LLMs, die auf menschlicher Kommunikation (ein Wust an Religionen und Science-Fiction) beruhen, sich kommunikativ ähnlich verhalten wie Menschen, ist naheliegend.

Das Phänomen ist also interessant, aber das war es auch. Spannender ist die Frage, was Menschen mit diesem Grundgerüst alles anstellen könnten. Also kann man Chatbots Indoktrination und Religion einpflanzen und sie somit gezielt zur Manipulation nutzen? Und noch eines weiter: Man denkt, man nutzt Claude, aber dann ist es ein als Claude getarnter russischer Chatbot, der einen Ideen und Gedanken liefert? Oder man konvertiert Grok, weil der ja immer dagegen sein will.

Es drohen uns viele Möglichkeiten.

Quellen:

Weiterführende Links (AI generiert):

Links mit Widerspruch (AI generiert):

Gesellschaft

EIL: Südkorea handelt bei Hitzewelle

Ich will euch nur einen Gedanken hier lassen:

In Südkorea wird der nationale Notstand ausgerufen, weil während der schlimmsten Hitzewelle seit 122 Jahren 19 Menschen sterben. Es gibt Angebote für klimatisierte Räumlichkeiten und der Staat sieht sich als zuständig an. In Deutschland bestreitet der Kanzler jede Form von Problem und deutsche Verkehrsbetriebe bestellen aus Kostengründen nicht klimatisierte S-Bahnen.

Quellen:


Märkte

China: Tanzende Roboter mit Datenproblem

Die WAIC 2026 in Shanghai war dieses Jahr nicht nur wegen des Keynote-Redners Xi Jinping bemerkenswert. Sie bot einen Einblick in den Stand chinesischer Robotik-Technologie. Und es bestätigte sich, was sich seit Monaten in Deutschland erklären muss. In dem Artikel ist das so prägnant formuliert, dass ich die Passagen ins Deutsche übersetzt habe:

Der Datenengpass ist komplexer, als es der einfache Satz „Die Branche braucht einfach mehr Daten“ vermuten lässt. Roboter benötigen Informationen zu Objekten, Bewegungen, Kräften, Gleichgewicht, Fehlfunktionen und Interaktionen unter den unterschiedlichsten physikalischen Bedingungen. Statische Bilder und Text können nicht vollständig beschreiben, was passiert, wenn ein Roboter ein verformbares Objekt greift, das Gleichgewicht verliert, mit etwas kollidiert oder auf ein unerwartetes Hindernis stößt. Die manuelle Datenerfassung ist kostspielig, langsam und in der Regel auf einen engen Bereich von Situationen beschränkt. Daten aus der realen Welt sind zudem verrauscht und fragmentiert, während die kommerziell wertvollsten Datensätze wahrscheinlich proprietär bleiben werden. Daher beobachten wir, dass Unternehmen zunächst auf Simulation setzen und erst in zweiter Linie auf kontrollierten Einsatz, in der Hoffnung, eines Tages ein hohes Maß an Autonomie erreichen zu können. Roboter können zunächst in simulierten Umgebungen Wahrnehmungs- und motorische Fähigkeiten erlernen. Sobald sie für eine bestimmte Aufgabe nützlich genug sind, können sie in begrenzten Einsätzen in der realen Welt zum Einsatz kommen, zusätzliche Daten sammeln und sich durch den Einsatz verbessern. Weltmodelle und physikalische Simulatoren können diesen Prozess beschleunigen, doch selbst hochrealistische Simulationen können die Kluft zwischen einer digitalen Umgebung und der unvorhersehbaren physikalischen Welt nicht vollständig überbrücken. Wie bereits erwähnt, sind jedoch selbst diese Simulationssysteme so nischenorientiert, dass sie nicht von jedem für beliebige Zwecke genutzt werden können. Hinzu kommt, dass oft vergessen wird, dass es sich bei physischer AI häufig um ein großes Weltmodell handelt, das jedes Unternehmen für seinen spezifischen Anwendungsfall und seine Umgebung trainiert, während es daneben ein kleineres Modell auf dem Gerät bzw. am Edge gibt, das mit den Lidar- und Bilderkennungskomponenten zusammenarbeitet und gemeinsam dem physischen Fahrzeug „befiehlt“, sich zu bewegen. Diese Art der Hardware-Software-Integration und die tatsächliche Fähigkeit, das System auf Abweichungen und Randfälle zu trainieren, wird stark unterschätzt. Das Henne-Ei-Problem bleibt bestehen: Roboter benötigen den Einsatz in der realen Welt, um bessere Daten zu erhalten, aber Kunden zögern, Roboter einzusetzen, die noch nicht nützlich sind. (Übersetzt mit DeepL.com)

Quellen:

DeepSeek: Die große Wende

In der chinesischen AI-Branche wird derweil eine Stärke zur Schwäche. Aufgrund begrenzter Mittel hatte die chinesische Regierung beschlossen, den Kapitalmarkt mehr in die Finanzierung der Zukunftstechnologien einzubinden. Das hatte zur Folge, dass chinesische Investoren sich auf genau die Branchen konzentrierten, die die Regierung als zukunftswichtig definierte. In die also auch Regierungsenergie und Förderung hineinfließen werden. Die Konstruktion schwächt jene Unternehmen, die außerhalb dieser Sektoren agieren.

Im Juli verloren die Techwerte massiv. Der STAR50-Index brach um bis zu 26 % ein. Zuvor gab es allerdings hohe Gewinne, sodass die Gesamtjahresverluste noch erträglich sind. Wichtig ist das deshalb, weil zum Beispiel die Finanzierung von DeepSeek über die Quantfonds der Muttergesellschaft läuft. Diese verloren schlappe 20 %.

Zugleich wurde bekannt, dass DeepSeek darüber verhandelt, 1,5 Mrd. USD über eine Kapitalerhöhung einzunehmen und sich für 2027 auf ein IPO vorbereitet. Dazu passend plant man eine 'signifikante' Preiserhöhung, deren genaue Höhe noch nicht näher spezifiziert ist.

Es passt alles zusammen, aber die Preiserhöhung ist besonders spannend. Sie wird Preisdruck aus dem chinesischen Markt nehmen, der gerade mit hohen Investitionen zu kämpfen hat. Die anderen Unternehmen werden folgen. Die Höhe des neuen Preises ist zwar nicht bekannt, aber wir sprechen aktuell über 3 US-Cents für eine Aufgabe in DeepSeek V4, während Claude Opus 5 bei 2,34 US-Dollar je Aufgabe liegt. Man müsste allerdings den Preis von Opus 4.6 nehmen, um das realistisch zu vergleichen, dafür gibt es in der Originalquelle aber keine Berechnung.

Quellen:

Weiterführende Links (AI generiert):

Links mit Widerspruch (AI generiert):

Fin

Das war es für diese Woche. Have fun.

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